Schwerpunktpraxis Rheumatologie und klinische Immunologie Dresden

Im Falle einer Corona-Infektion

Sollten Sie an einer Corona-Infektion erkranken, ist es notwendig, bestimmte antirheumatische Therapien zu pausieren bis zur Genesung. Bitte sprechen Sie uns bei Zweifeln an. Sobald Sie keine Symptome mehr haben, können Sie Ihre Medikamente wieder wie gewohnt einnehmen oder injizieren.

Empfehlung zur Impfung gegen SARS-CoV-2 für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkankungen

Bisher sind 4 Impfstoffe gegen Covid-19 in Deutschland verfügbar, von BionTech, Moderna sowie Astra Zeneca und Johnson&Johnson. Es handelt sich bei den ersten beiden um einen mRNA-Impfstoff, bei letzteren um Vectorimpfstoffe. Alle 4 Impfstoffe sind für Patienten mit Autoimmunerkrankungen und Rheuma geeignet, das heißt, es sind keine Lebendimpfstoffe. Besonders für unsere chronisch kranken, immunsupprimierten Patienten wird die Impfung dringend empfohlen.

Die Priorisierung, wer wann geimpft wird, wurde vom Gesundheitsministerium festgelegt.
1. Kategorie: Menschen über 80 Jahre, medizin. Personal mit hohem Risiko, Pflegeheimbewohner und -mitarbeiter etc.
2. Kategorie: Menschen über 70 Jahre, medizin. Personal mit erhöhtem Risisko, geistig behinderte Menschen, schwer erkrankte Menschen etc.
3. Kategorie: Menschen über 60 Jahre, Personen mit bestimmten chron. Erkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen und Rheuma) etc.

(siehe auch https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html)

Unsere Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, die unter 60 Jahre sind, fallen alle in die 3. Priorisierungsgruppe. Diese wurde in Sachsen im April 2021 freigegeben.

Gern können Sie ein Attest entsprechend der Priorisierungseinteilung in unserer Praxis erhalten. Bitte informieren Sie sich vorher gründlich, um viele Nachfragen zu vermeiden.

Patienten über 60 Jahre benötigen kein Attest!

Die antirheumatischen Medikamente müssen nicht zwingend pausiert werden, bei Biologika sollte die Impfung in die Mitte des Spritzenabstands gelegt werden. Patienten unter Rituximab- oder Cyclophosphamid-Therapie sollten zuvor mit Ihrem Arzt Rücksprache halten.

Bitte lesen Sie auch die Empfehlung der DGRH zur SARS-CoV-2-Impfung unter Immunsuppression.


Wir bieten Videosprechstunde und vorübergehend Telefonsprechstunde an

Liebe Patienten,

wenn Sie Ihren Termin aufgrund der aktuellen Situation nicht wahrnehmen wollen oder aus anderen Gründen absagen müssen, gibt es die Möglichkeit einer Videosprechstunde.
Dafür benötigen Sie nur ein internetfähiges Handy (alternativ Computer, Laptop, Tablet).

Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Hier finden Sie eine Anleitung

Besteht die Möglichkeit einer Videosprechstunde nicht, bieten wir aktuell auch eine Telefonsprechstunde an.
Die Chipkarte muss dann nicht bei uns eingelesen werden, Rezepte etc. werden dann per Post versendet.


Achtung - Begleitpersonen

Liebe Patienten,

aufgrund der aktuell erhöhten Ansteckungsgefahr durch die Corona-Epidemie bringen Sie bitte keine Begleitpersonen (Kinder, Verwandte, Freunde) mit in die Praxis, wenn es nicht unbedingt notwendig ist (Fahrer etc.). Sie gefährden sich und unsere Patienten.

Danke für Ihr Verständnis


Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung/Atteste

1. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) wegen einer entzündlich rheumatischen Erkrankung oder der notwendigen Therapie und damit verbundenen Bedenken vor einer Infektion darf nicht ausgestellt werden.
Solange die Patienten grundsätzlich arbeitsfähig sind, gilt es für diese und ihre Arbeitgeber, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, ein erhöhtes Infektionsrisiko zu umgehen. Dem Arbeitgeber obliegt die Sorgfaltspflicht für den Arbeitnehmer. Dazu muss er natürlich von relevanten Vorerkrankungen (z.B. der Immunsuppression) wissen.

Bitte beprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber folgende Möglichkeiten:

  • Home-Office
  • Isolierung am Arbeitsplatz
  • Arbeitszeitverlagerung
  • unnötigen Sozialkontakt meiden

2. Atteste

Sofern Sie ein Attest/Nachweis vom Arzt zur Vorlage beim Arbeitgeber benötigen, lassen Sie es uns wissen. Wir werden versuchen, dies zeitnah zu realisieren.


Maßnahmen unter rheumatologischer Basistherapie im Zusammenhang mit den Infektionsrisiken durch COVID-19

Patienten mit einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht (wie aktive entzündlich-rheumatische Erkrankungen) gehören ebenso zu den Risikogruppen wie Patienten unter Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken. Zu den empfohlenen Maßnahmen, die diese Personen anwenden sollen, gehören

  • die Vervollständigung des Impfschutzes, insbesondere gegen Influenza, aber auch gegen Keuchhusten und Pneumokokken;

Konsequente Hygiene:

  • kein Händedruck mit Anderen (das ist nicht unhöflich sondern vorausschauend); regelmäßiges Händewaschen nach Kontakt mit Anderen; striktes Vermeiden von Berührungen des eigenen Gesichts mit den eigenen Händen, ohne diese vorher gewaschen zu haben. Beim Niesen: Wegdrehen, in ein Taschentuch niesen oder in die Armbeuge niesen wenn kein Taschentuch zur Hand ist; bitte nicht in die Hand niesen; Händewaschen nach dem Niesen und/oder Schnäuzen; Keine mehrfache Nutzung eines Papiertaschentuchs
  • Abstand zu Erkrankten
  • Meiden von größeren Menschenansammlungen
  • Vermeiden nicht notwendiger Reisen

Ein Absetzen einer Basistherapie allein aus Furcht vor einer Infektion mit COVID-19 wird wegen des Risikos der Reaktivierung der rheumatologischen Erkrankung und der dadurch und/oder durch die dann notwendige Glukokortikoidtherapie kompromittierten Immunabwehr weiterhin nicht empfohlen.

Die DRGh weist ausdrücklich darauf hin, dass es zur Zeit keine belastbaren Daten zum Risiko einer COVID-19-Infektion unter laufender immunsuppressiver Therapie gibt. Evidenzbasierte Empfehlungen zum Umgang mit einer immunsuppressiven Therapie in Bezug auf die COVID-19-Infektion kann es daher nicht geben.

Zitat: Website DGRH

Weitere Informationen für Patienten:

https://dgrh.de/Start/DGRh/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/2020/Pressemitteilung-Nr.-3-2020.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Sollten Sie an einer Corona-Infektion erkranken, ist es notwendig, die antirheumatische Therapie zu pausieren bis zur Genesung. Sobald Sie keine Symptome mehr haben, können Sie Ihre Medikamente wieder wie gewohnt einnehmen oder injizieren.


Pressemitteilung für Rheuma-Patienten

Pressemitteilung für Rheumapatienten (47 kB)


Verhaltensmaßnahmen Praxisbesuch

Liebe Patienten,

wir bitten Sie aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr bei Anzeichen von Erkältungssymptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen , sowie bei Durchfallerkrankungen, der Praxis fern zu bleiben. Dies dient zum Schutz insbesondere unserer immunsupprimierten Patienten.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion (Fieber, Husten) wenden Sie sich bitte zunächst telefonisch an Ihren *Hausarzt.

Informieren Sie sich bitte regelmäßig über den Stand der Ausbreitung über das Robert-Koch-Institut:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Hier finden Sie auch Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Bitte halten Sie sich an die allgemeinen Verhaltensregeln im Umgang mit Infektionskrankheiten (1,5 Meter Abstand, Händedesinfektion, Mund-Nasen-Schutz, soziale Kontakte minimieren etc.)

Bei Fragen oder Unsicherheiten in Zusammenhang mit Ihrer rheumatischen Erkrankung bitten wir um telefonische Rücksprache oder per E-Mail/Fax.

Tel.: 0351-8020202
Fax: 0351-8020228
E-Mail: kontakt@rheumapraxis-dresden.de

Für weitere Informationen über das Corona-Virus und rheumatische Erkrankungen verweisen wir auf die Seite der Rheuma-Liga:
https://www.rheuma-liga.de/aktuelles/detailansicht/coronavirus-infos-fuer-menschen-mit-rheuma

Vielen Dank für Ihr Verständnis


 
01.03.2020 - 14:12 Uhr

Besonderheiten bei der Aufnahme von Neupatienten

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

trotz steigender Patientenzahlen sind wir auch weiterhin um eine individuelle Betreuung unserer Patienten bemüht, die den aktuellen fachlichen Anforderungen und Standards entspricht. Dies hat in letzter Zeit zu einer enormen Terminverdichtung geführt. Dieses Zeitregime enthält nun endgültig keine Lücken mehr.

*Es ist uns daher bis auf weiteres leider nicht möglich, planmäßig Neupatienten aufzunehmen. Wir möchten deshalb darauf hinweisen, daß Neupatienten nur dann vorgestellt werden können, wenn die überweisenden Ärzte zuvor mit einem unserer Rheumatologen persönlich Kontakt (telefonisch oder E-Mail) aufgenommen haben und wenn alle Befunde vollständig vorliegen. Nutzen Sie bitte auch unseren Screening-Bogen der bitte vom überweisenden Arzt und nicht vom Patienten ausgefüllt werden darf und den Anamnesebogen

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Praxisteam

Bitte wenden Sie sich an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen:
Montag bis Freitag von 8:30-12.30 Uhr und Mittwoch von 14:00-17:00 Uhr
Telefon: 0341-23493733 Fax: -756 E-Mail: terminvermittlung@kvsachsen.de
http://www.kvs-sachsen.de/fileadmin/data/kvs/img/Buerger/190603_Vermittlung_von_Facharztterminen.pdf




 
21.02.2019 - 08:51 Uhr


Veränderte Öffnungszeiten in den Sommerferien

*Montag 19.07.21 von 7.00 – 13 Uhr
Mittwoch 04.08.21 von 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag 12.08.21 von 9.00 – 15.00 Uhr
Donnerstag 19.08.21 von 8.00 – 13.00 Uhr*




 
08.03.2018 - 18:27 Uhr

Praxisschließzeiten

*Donnerstag den 26. August 21, Donnerstag den 16. September 21 und Freitag den 17. September 21 ist unsere Praxis geschlossen.*







Wir für Sie

Schwerpunktpraxis Rheumatologie und Klinische Immunologie Dresden
Theresienstraße 25 A
(Eingang über Erna-Berger-Straße)
01097 Dresden

0351 8020202
0351 8020228

www.rheumapraxis-dresden.de
kontakt@rheumapraxis-dresden.de

Öffnungszeiten

Montag:07.00 – 16.00 Uhr
Dienstag:08.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch:08.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag:08.00 – 18.00 Uhr
Freitag:07.00 – 13.00 Uhr

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